Herzlich Willkommen beim Energiefeld „DONAUBOGEN“

Im Jahr 2012 besuchte ich in Berlin einen Kongress der Tageszeitung TAZ, der unter anderem auch einen Vortrag über die Gemeinwohlökonomie (GWÖ) beinhaltete. Die erste Berührung mit diesem Thema veranlasste mich, die GWÖ auch in unserer Region publik zu machen. Einen gleichgesinnten Partner fand ich damals im Caritasverband für den Landkreis Kelheim e.V. (Caritas Kelheim). So gründete ich meine private Stiftung unter dem Dach der Caritas-Bürgerstiftung, um energiefeld-donaubogeneine finanzielle Grundlage für anstehende Aktivitäten rund um das Thema Gemeinwohl zu schaffen.

Gemeinsam führten die Caritas Kelheim und ich im Oktober 2013 eine Auftaktveranstaltung mit dem Gründer der GWÖ Christian Felber vor rund 100 Zuhörern in Abensberg/Offenstetten durch. In den folgenden Monaten fanden sich bei regelmäßigen Treffen viele Interessierten zusammen – Das Energiefeld Donaubogen nahm Gestalt an.

Im Februar 2014 organisierten wir mit Jörn Wiedemann aus München den Workshop „Einführung in die Gemeinwohl-Bilanz für Unternehmen“ in Kelheim. Das Seminar wurde von etwa zwölf Personen besucht, leider kam es zu keinem konkreten Unternehmenseinstieg und somit zu keiner Gemeinwohl-Bilanz für ein Unternehmen.

Im Laufe des Jahres 2014 traf sich unsere Gruppe mehrmals mit dem Bürgermeister Herbert Blascheck aus der Gemeinde Langquaid. Ziel war es diese Gemeinde als LEADER-Pilotprojekt „Gemeinwohl-Gemeinde“ zu gewinnen. Hierzu wurde auch mit dem LEADER-Fachmann Klaus Amann, Landratsamt Kelheim, zusammen gearbeitet. Dieses Vorhaben wurde bisher von der Gemeinde Langquaid nicht weiterverfolgt.

Ende 2014 kam dann der große Schritt zur Gründung des Energiefeldes „Donaubogen“. Dass uns die Verbreitung dieser Philosophie wichtig war, lag auf der Hand. Aus diesem Grund veranstalteten wir im Februar 2015 in Kelheim den Infoabend unter dem Motto „Mehr(Werte) für meinen Betrieb“. Hierbei berichteten Christine Miedl, Sparda Bank München, und Wolfgang Heckel, Metallbau Kaufbeuren, über die Einführung der Gemeinwohl-Bilanz in ihren Betrieben.

Im Oktober 2015 konnten wir Günther Reifer, Terra Insititut Brixen, als Referent zur Veranstaltung „Vom Unternehmen zur Gemeinwohl-Gemeinde“ in Bad Abbach begrüßen. Das Terra Institut in Brixen begleitete 2013 vier Gemeinden im Vinschgau anhand eines europäisches Pilotprojektes für eine Gemeinwohl-Region bei der Erstellung ihrer Bilanzen.

Walter Herter, Mitglied Energiefeld Donaubogen, stellte im Mai 2016 die Gemeinwohlökonomie beim Rotarier Club Neustadt/Bad Gögging vor.

Bisher ist es noch nicht gelungen eine regionale Firme oder Gemeinde dazu bewegen zu können, sich für einen Gemeinwohl-Bilanz zu entscheiden. Doch wir behalten unser Ziel im Auge.

Aktuelles:

– Vorstellung der Gemeinwohlökonomie beim Unternehmer-Frühstücken in der Region Kelheim
– Vorstellung des Vorhabens „Gemeinwohl-Gemeinde“ beim Treffen der Bürgermeister am Gemeindetag auf Kreisebene. Dahingehend Versuch, eine Gemeinde für den Weg zur „Gemeinwohl-Gemeinde“ zu gewinnen

Ihr Richard Zieglmeier
Stifter und Mitglied des Energiefeldes Donaubogen

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